Nach vielen Wochen des ungeduldigen und gespannten Wartens sieht Schwetzingen dem Neustart voller Freude entgegen. Alle Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, damit Schritt für Schritt ein öffentliches, gesellschaftliches und kulturelles Leben wieder stattfinden kann.

Mit einer breit angelegten Willkommens- und Informationskampagne unter dem Motto ‚Schwetzingen lebt auf!‘ werden die Bürgerinnen und Bürger ab sofort crossmedial und regelmäßig über alles Wissenswerte rund um die schrittweisen Öffnungen informiert. Die Kampagne wird von dem gemeinsamen Aktionsbündnis Stadtmarketing, Stadtverwaltung und Stadtwerke getragen.
Die kommenden Wochen werden spannend: Was ist an Aktivitäten möglich? Wie sehen die entsprechenden Verhaltensregeln aus? Wie funktioniert die Kontakterfassung? Fragen über Fragen; diese werden wir in den nächsten Wochen Stück für Stück beantworten.

Freuen wir uns gemeinsam auf einen schönen und leichten Frühling und Sommer! Bitte sorgen Sie weiterhin durch Ihr umsichtiges Verhalten dafür, dass sich der derzeitige Trend sinkender Infektionen weiter fortsetzt.

 

STANDORTE FÜR KOSTENLOSE CORONA-SCHNELLTESTS

Testzentrum in der Wollfabrik, Mannheimer Straße 35
Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 08:00-19:00 Uhr,
Sa.-So. + Feiertag 09:00-16.00 Uhr
Online-Terminbuchung: testzentrum@wollfabrik.com

Testzentrum bei Möbel Höffner, Zündholzstraße 3
Öffnungszeiten: Mo.-Sa. 09:00 – 19:00 Uhr
Online-Terminbuchung: testzentrum@wollfabrik.com
Das Testzentrum verfügt auch über einen Drive-Thru für PKW

Testzentrum bei dm Drogerie Markt, Hockenheimer Landstraße 4-8
Öffnungszeiten: Mo.-Sa. 09:00 – 16:30 Uhr
Online-Terminbuchung:
www.dm.de/services/services-im-markt/corona-schnelltest-zentren-613504

Testzentrum bei Lidl Discounter, Borsigstraße 3
Öffnungszeiten: Mo.-Sa. 09:00 – 19:00 Uhr
Online-Terminbuchung: www.lidl.de/de/corona-testzentren/s7382645
Schnelltest auch ohne Voranmeldung möglich

Testzentrum in der Nordstadt, Friedrich -Ebert – Straße 51
Öffnungszeiten: Mo.-Di. 07:00-18:00 Uhr,
Mi.-Fr., 10:00-18:00 Uhr, Sa.-So. 08:00-16:00 Uhr
Online-Terminbuchung: www.stz-viernheim.de

 


SCHWERPUNKT GASTRONOMIE

Die neue Freiheit tut so gut: Seit den ersten Lockerungen am 19. Mai kommt wieder Leben in die Stadt. Menschen bummeln, gehen shoppen, unterhalten sich und erleben Schwetzingen aus einem neuen Blickwinkel. Die Gastronomie freut sich, dass sie ihre Gäste nach der langen Zwangspause wieder begrüßen darf.

Fragt man Bernd Lehnert, Inhaber des ‚Kaffeehaus‘ am Schlossplatz und 2. Vorsitzender des Stadtmarketing Schwetzingen, dann ist die Wiederöffnung bisher wunderbar gelungen. Im Interview spricht er über seine Sicht der Dinge und zeigt Perspektiven auf.

Endlich passiert wieder etwas in der Spargelstadt, was wünschen Sie sich, damit der Neustart auch ganz sicher gelingt?

Bernd Lehnert: Unsere Gäste – und hier spreche ich sicher für alle Schwetzinger Gastronomen – genießen das wieder gewonnene Lebensgefühl, sich an einen gedeckten Tisch setzen zu dürfen und sich von Angesicht zu Angesicht mit Freunden zu unterhalten. Schwetzingen blüht langsam wieder auf und die Kunden haben sich konsequent an die Vorgaben gehalten. So viel Zuspruch habe ich selten erlebt, ein herzliches Dankeschön dafür! Manche Gäste sind allerdings noch etwas zögerlich, da unsicher, ob das was heute erlaubt ist, auch morgen noch gilt. Deshalb wünsche ich mir ein nachhaltiges Verständnis für die zugegebenermaßen etwas sperrigen Regeln. Die Bereitschaft sich impfen und testen zu lassen ist die Basis für eine stabile Entwicklung, damit wir unbeschwert die Sommermonate genießen können und im Winter keinen Rückschritt kassieren. Teststationen gibt es in Schwetzingen übrigens genügend und das Prozedere ist denkbar einfach.

Was geben Sie den Bürgerinnen und Bürger mit auf den Weg, damit sie Vertrauen haben und tatsächlich auch kommen?

Lehnert: Der Schutz unserer Gäste und Mitarbeiter liegt uns allen sehr am Herzen. Es hat sich ausbezahlt, dass wir uns auf diese Situation intensiv vorbereitet haben. Wir haben ein umfangreiches Hygienekonzept ausgearbeitet, in Lüftungsanlagen investiert, Laufwege optimiert und unsere Mitarbeiter geschult. In allen Bereichen, egal ob innen oder außen, ist die gebotene Distanz zu den Nachbartischen sichergestellt. So können wir auch in diesen sehr speziellen Zeiten das besondere Gastro-Feeling der Spargelstadt bieten und für entspannte und gesellige Momente in Restaurants und Cafés sorgen.

Was verbinden Sie mit dem Begriff „Schwetzingen lebt auf!“

Lehnert: Ich wage eine kleine Projektion in die Zukunft: In Kürze dürfte es wieder möglich sein, Live-Musik auf dem Schlossplatz zu genießen und hoffentlich bei unseren Live-Übertragungen auf die Tore der Fußball-EM anzustoßen. Wenn dann noch der Schlossgarten die Möglichkeiten eines Besuchs erweitert, kleinere kulturelle Veranstaltungen wieder stattfinden und auch Touristen die Stadt zunehmend beleben, dann ist uns allen gemeinsam der Neustart gelungen.

Informationen zu den vorgesehenen Schritten für eine sichere Öffnung der Gastronmie haben wir HIER als PDF für Sie zusammengestellt. 

 


SCHWERPUNKT HANDEL

Durchhaltevermögen und unerschütterlicher Optimismus zahlen sich aus, das Blatt hat sich glücklicherweise gewendet: Die Inzidenz liegt stabil unter der 50er Marke, Lockerungen greifen und entspanntes Shoppen ist endlich wieder möglich, sehr zur Freude der Kundinnen und Kunden und natürlich der gesamten Schwetzinger Geschäftswelt.

Elke Ackermann-Knieriem, Inhaberin von Bräuninger Mode und 1. Vorsitzende des Stadtmarketing Schwetzingen sieht viel Potenzial für die lang ersehnte Rückkehr zur Normalität. Im Interview spricht sie über die Bedeutung von Zusammenhalt auch nach den Lockerungen und zeigt Perspektiven auf.

Endlich dürfen wir ohne Terminvereinbarung, Testnachweis und Kontakterfassung wieder einkaufen gehen. Was wünschen Sie sich, damit der Neustart auch ganz sicher gelingt?

Elke Ackermann-Knieriem: Zuallererst möchte ich unseren Schwetzinger Kundinnen und Kunden ein großes Lob aussprechen und mich für die Treue während der letzten Wochen und Monate herzlich bedanken. Nichts konnte die Leute davon abhalten zu kommen, egal ob die Regel ‚Click & Collect‘ oder ‚Click & Meet‘ hieß oder auch kurzzeitig negative Schnelltests vor dem Betreten der Geschäfte vorgelegt werden mussten. Hier zahlt sich aus, dass wir eine kleine Stadt mit großer Angebotsvielfalt sind und viele Stammkunden sich in unseren Geschäften einfach wohl fühlen und die persönliche Beratung schätzen, erst recht, wenn sie nur über das Telefon möglich ist. Auch das Thema Sicherheit spielt eine große Rolle. Sie ist die Grundlage für meine Zuversicht, dass wir mit einem guten Gefühl in den Sommer starten können und die erfreuliche Entwicklung sich auch im Herbst fortsetzen wird. Klar ist: Wir müssen alle gemeinsam durch rücksichtsvolles Verhalten dafür sorgen, dass der erfreuliche Trend der sinkenden Infektionszahlen weiter anhält. Dazu zählt neben der Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln auch die Bereitschaft seine Kontaktdaten zu hinterlassen, falls erforderlich.

Für die Kontakterfassung gibt es die Luca-App, die bundesweit und auch hier in Schwetzingen zum Einsatz kommt. Welche Erfahrung haben Sie bisher damit gemacht?

Ackermann-Knieriem: Als Betrieb nutzen wir die Luca-App schon seit vielen Wochen und auch privat kam sie bei mir schon des Öfteren zum Einsatz. Seit 30. Mai darf im Einzelhandel auf die Kontakterfassung verzichtet werden, nicht aber in der Gastronomie, bei Veranstaltungen und auch nicht in manchen Dienstleistungsbereichen. Meine Erfahrung mit der Luca-App zeigt, dass sie leicht zu bedienen ist und den Nutzern ermöglicht, ihre Anwesenheit ganz unkompliziert und anonym zu dokumentieren. Ein interessanter Aspekt ist auch, dass größere privaten Treffen, wie zum Beispiel Geburtstagsfeiern, mithilfe von Luca abgesichert werden können. Mit der App lässt sich ohne Aufwand und Zettelflut eine Kontaktliste führen.

Die Nutzung der Luca-App setzt ein Smartphone voraus. Was mache ich, wenn ich kein Handy habe?

Ackermann-Knieriem: Als Alternative zur App wird es in Kürze einen Schlüsselanhänger mit personalisiertem QR-Code geben, der ebenfalls für das Ein- und Auschecken genutzt werden kann. Noch ist er nicht auf dem Markt, doch wir vom Stadtmarketing sind dran und werden den Schlüsselanhänger als kostenlose Serviceleistung anbieten, sobald es ihn gibt. Ein nützliches Geschenk, das überall dort eingesetzt werden kann, wo Kontakterfassung mittels Luca stattfindet, also auch außerhalb von Schwetzingen. Der Schlüsselanhänger wird voraussichtlich Ende Juni bei der Touristinfo, dem Kundenforum der Schwetzinger Zeitung und bei Sayan Schuh- und Schlüsseldienst erhältlich sein. Details werden rechtzeitig kommuniziert.

Was verbinden Sie mit dem Begriff „Schwetzingen lebt auf!“?

Ackermann-Knieriem: Dass wir endlich aus dem langen Dornröschenschlaf erwachen und mit vereinten Kräften unsere schöne Stadt wieder zum Blühen bringen. Essen gehen, sich unbeschwert mit Freunden treffen, Einkaufen und wieder Kultur und Freizeit genießen, das macht das Schwetzinger Leben lebenswert!

 

Kontakterfassung mit der Luca-App

Was ist die Luca-App?

Luca ermöglicht verschlüsselte, anonymisierte und datenschutzkonforme Kontaktdatenaufnahme und eine schnelle und lückenlose Nachverfolgung von Infektionsketten.

Wie nutze ich die Luca-App?

  1. Kostenloser Download im App-Store und Installation auf dem Smartphone.
  2. Einmalige Registrierung durch Eingabe von Name, Adresse und Telefonnummer.
  3. Bei Betreten einer Räumlichkeit, QR-Code am Eingang des Betriebs scannen und einchecken. Der Aufenthalt wird dokumentiert.
  4. Bei Verlassen der Räumlichkeit mit der App auschecken.
  5. Bei jedem Besuch wird die bisher vorhandene Besuchshistorie automatisch aktualisiert.

Was passiert mit den Daten?

Die Hinterlegung der persönlichen Daten ist erforderlich, damit bei einem positiv getesteten Kontakt der Nutzer – nach individueller Freigabe der Besuchshistorie – vom zuständigen Gesundheitsamt kontaktiert werden kann. Zugang zu den persönlichen Daten hat nur das Gesundheitsamt, nicht der Betreiber der besuchten Lokalität. Die Daten werden verschlüsselt übermittelt und nur dann entschlüsselt, wenn ein Infektionsfall im direkten Umfeld des Nutzers es erfordert.

Weitere Erläuterungen unter www.luca-app.de

 

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